Geförderte Maßnahmen / Ausbildung

Die außerbetriebliche Ausbildung wird in der Lehrwerkstatt der Kfz-Innung in der Billstraße 33 durchgeführt. Sie richtet sich insbesondere an Hamburger Hauptschülerinnen und Hauptschüler, die seit mindestens einem Jahr erfolglos einen Ausbildungsplatz suchen. Darüber hinaus stellen die Mitgliedsbetriebe der Innung sowie weitere Hamburger Kfz-Betriebe betriebliche Ausbildungsplätze zur Verfügung.

Gerne kannst du dich unverbindlich für eine außerbetriebliche Ausbildung in der Kfz-Innung bewerben.

Die Maßnahme „Hin zum Handwerk“ (HzH) ist eine Maßnahme für Migranten und Geflüchtete, die ein Interesse an einer Tätigkeit im Handwerk haben. Ziel der Maßnahme ist die Kompetenzfeststellung mit anschließender Berufsorientierungsphase und im Idealfall die Vermittlung in Ausbildung, Arbeit oder arbeitsmarktnahe Qualifikation. Träger der Maßnahme ist das Ausbildungszentrum-Bau. Darüber hinaus wird die Maßnahme bei der Metall-Innung Hamburg und bei uns in der Innung des Kfz-Handwerks Sitz Hamburg durchgeführt.

In der vierwöchigen Kompetenzfeststellung können die Teilnehmer Ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten mit verschiedenen Materialien und Werkzeugen in vier unterschiedlichen Gewerken ausprobieren. Nach der Kompetenzfeststellung werden die Teilnehmer in Gruppen mit max. 15 Teilnehmern auf die jeweiligen Gewerke aufgeteilt. In der anschließenden 20-wöchigen Berufsorientierung werden die Teilnehmer an jeweils zwei Theorietagen und drei Praxistagen in der Woche auf die Inhalte des 1. Lehrjahres und auf allgemeine wirtschaftliche- und gesellschaftliche Themen vorbereitet, um den Start in eine Ausbildung im Handwerk zu erleichtern. Während der Berufsorientierung erfolgt parallel die gemeinsame Ausbildungsplatzsuche.

Voraussetzungen für die Teilnahme an der Maßnahme sind eine Jobcenter- oder Agenturzugehörigkeit, der Besuch einer allgemeinbildenden Schule für mind. fünf Jahre, sowie ein gesicherter Aufenthalt über die Dauer der Maßnahme. Außerdem sollte ein Sprachniveau ab A2 (Teilnahme B1) bestehen, das im Einzelfall auch geprüft werden kann.

Sollten Sie Interesse an einer Teilnahme haben, steht Ihnen in unserem Hause Frau Grundmann unter den unten angegebenen Kontaktdaten gerne zur Verfügung. Wenn Sie einen Auszubildenden für Ihren Handwerksbetrieb suchen und im speziellen Migranten und geflüchtete Jugendliche unterstützen möchten, freuen wir uns ebenfalls über Ihre Anfrage!

Viele Jugendliche oder junge Erwachsene finden keinen regulären Ausbildungsplatz. Oftmals sind die Gründe hierfür Lernbeeinträchtigungen oder soziale Benachteiligungen, wie z. B. sprachliche Hürden, fehlende Bildungsabschlüsse, Ausbildungsabbrüche oder schwierige familiäre Verhältnisse.

Die Kfz-Innung führt die außerbetriebliche Ausbildung in integrativer und kooperativer Form durch. Sie wird durch Sozialpädagogen, Lehrkräfte und erfahrene Ausbildungsmeister begleitet. Für die außerbetriebliche Ausbildung verfügt die Kfz-Innung über eine Lehrwerkstatt, die mit dem gleichen Equipment wie eine reguläre betriebliche Kfz-Werkstatt ausgestattet ist.

Diese Maßnahmen werden durch unterschiedliche Behörden gefördert (Agentur für Arbeit Hamburg, jobcenter.team.arbeit.hamburg, Behörde für Schule und Berufsbildung sowie Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration).

Die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker ist weiterhin einer der beliebtesten Ausbildungsberufe. Dies spiegelt sich in gleicher Weise auch bei benachteiligten Jugendlichen in der außerbetrieblichen Ausbildung wider.

Der Großteil dieser Zielgruppe schließt die Berufsausbildung erfolgreich als Kfz-Mechatroniker ab und hat anschließend einen Arbeitsplatz in einem Kfz-Betrieb. Durch dieses Engagement der Kfz-Innung Hamburg können außerdem viele zusätzliche Fachkräfte für das Kfz-Handwerk gewonnen werden.

Ihre Ansprechpartnerin

Melena Meyer
Sozialpädagogische Leitung (B.A.)